Höher, schneller, weiter: Unser Sportfest in zwei Etappen

 

Am 11. Juni fand unser diesjähriges Sportfest statt. Nach strahlendem Beginn machte uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung.

Die Leichtathletik-Disziplinen der Bundesjugendspiele sowie unsere Klassenwettkämpfe Ausdauerlauf, Staffel und Medizinballweitwurf konnten noch im Trockenen durchgeführt werden. Das abschließende Völkerball-Turnier der 3. und 4. Klassen fiel jedoch einem Platzregen zum Opfer. Das Turnier sowie die Verleihung der Ehrenurkunden im Beisein aller Kinder und des Teams der Astrid-Lindgren-Schule werden nächste Woche wetterabhängig nachgeholt. Auch dieses Jahr gaben alle Kinder ihr Bestes!

Die Bundesjugendspiele sollen gemäß der Präsidentin der Bundesbildungskonferenz wieder stärker leistungsorientiert sein. Diesbezüglich bestand und besteht in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren ein Wahlrecht der Schulen. Laut Ministerin Dorit Stenke gehe es darum, " sich anzustrengen, sich mit anderen zu messen, Fairness zu lernen und auch die Erfahrung zu machen: Manchmal ist jemand schneller, springt weiter oder wirft besser. Das gehört zum Sport, zum Lernen und zum Leben dazu." (zit. nach KN vom 12.7.26).  An der Astrid-Lindgren-Schule  wurden die Bundesjugendspiele ohne Unterbrechung wettkampforientiert durchgeführt. Die meisten der Kinder sind in Sportvereinen aktiv sportlich unterwegs. Das zeigt sich immer wieder.

Aus Schüler- und Schülerinnensicht sei Folgendes angemerkt: Die Bewertung der leichtathletischen Disziplinen erfolgt aufgrund einer Punktetabelle. Hierbei werden die erbrachten Leistungen je nach Alter und Geschlecht unterschiedlich bepunktet, um unterschiedliche Voraussetzungen auszugleichen. Das führt alljährlich zu Unmut und Unverständnis. Nach lebhafter Auseinandersetzung und der Erkenntnis, dass "Motzen" zu nichts führt,  wurde in einer 4. Klasse beschlossen, einen Brief an den Deutschen Leichtathletik Verband zu schreiben mit der Bitte, die Punktetabelle zu überprüfen und eventuell zeitgemäß anzupassen. Ein wichtiger Schritt demokratischen Handelns.

Zu guter Letzt ein riesiger Dankeschön an unsere Elternschaft, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Durchführung unseres Sportfestes nicht möglich wäre.